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Montag, 20. Mai 2013

Kuala Lumpur in 24 Stunden

Letztes Wochenende war ich also in Kuala Lumpur. Was heißt Wochenende, so ziemlich genau 24 Stunden war ich da, hab eine Nacht dort geschlafen. Was soll ich dazu sagen, mein Aufenthalt in KL war kurz und knackig, verging irgendwie ziemlich schnell, war ein bisschen stressig und anstrengend, aber trotzdem ein recht spannendes Erlebnis.

Freitagmittag haben Hanh und ich unsere Hinfahrttickets für Samstagmorgen gebucht und uns ein nettes Hostel rausgesucht. 30SGD für die etwa 6 stündige Hinfahrt (umgerechnet etwa 18€), die Rückfahrt wollten wir direkt vor Ort kaufen, weil das viel günstiger ist. Alles schön und gut bis dahin, am nächsten Morgen saßen wir also um 9 Uhr im Bus Richtung malaiische Grenze, als der lieben Hanh plötzlich etwas auffiel: Madame hatte ihren Reisepass zu Hause vergessen!!! Oh man, das war vielleicht ärgerlich, schließlich hieß es kein Pass, kein verreisen und ihr blieb nix anderes übrig als an der Grenze auszusteigen!!! Ich war echt hin und her gerissen, ob ich denn auch wirklich alleine fahren soll...ich alleine in KL, geht das gut? Aber ich entschied mich schließlich dafür, es war ja schließlich nur für eine Nacht hab ich mir gesagt, was soll denn da schon schief gehen. Außerdem fand ichs dann doch ganz verlockend mal allein was zu unternehmen haha das war dann schon irgendwie abenteuerlich.

Demnach ging es alleine für mich weiter. Die Fahrt hat unnnnnendlich lange gedauert, ich kam erst um 16 Uhr in meinem Hostel (Reggae Guest House 2) an. Dieses gefiel mir recht gut, ich war positiv überrascht. Sauber und sicher, denn man kam nur mit einem Sicherheitscode rein. WLAN gab es zum Glück auch, sonst wär mein lieber Freund zu Hause in Deutschland ja umgekommen vor Sorgen, ne?^^ Dann erreichte mich zum Glück noch eine sehr erfreuliche SMS: Madame hat einen späteren Bus nach KL genommen und wollte mich abends im Hostel antreffen, puuhhh da fiel mir schon ein Stein vom Herzen. Also machte ich mich erst mal alleine auf, um die Stadt ein wenig zu erunden. Das Hostel war schon ziemlich gut gelegen, die Gegend war recht belebt und wir hatten China Town um die Ecke. Von weiten hatte ich zwar die berühmten Twin-Towers und den Fernsehrturmmäßgen Tower gesehn, aber ich hab den Weg einfach nicht gefunden, obwohl ich denen die ganze Zeit entgegengelaufen bin. Sah näher aus als es war :P Aber ich lief noch ne ganze Weile ziellos durch die Gegend, hab was gegessen und getrunken und war ein wenig bummeln.

Also KL ist schon sehr sehr sehr anders im Vergleich zu Singapur. Klar, Singapur ist ja sowieso ein Ausnahmefall. In KL ist es sehr laut. Die Straßen sind zu jederzeit voll, sowohl mit Menschen als auch mit Autos und Mopeds, die Luft ist stickig und es riecht an jeder Ecke nach was anderem, mal nach Essen mal nach Abluss mal nach Abgasen. Vielleicht kam es mir deswegen viel viel heißer als in Singapur vor. Die Menschen dort sind...wie soll ich sagen... ein wenig aufdringlich? Natürlich gab es auch super nette Leute, wie zum Beispiel die Taxifahrer sind meistens alle total nett und lustig drauf, der Hostelbesitzer machte auch nen total freundlichen Eindruck. Aber sonst, auf den Straßen gucken die einen schon blöd hinterher, man wird angelabert oder sonst was, das fand ich voll unangenehm.

Umso mehr hab ich mich gefreut als die Hanh abend angetrudelt kam :) Zusammen erkundeten wir China Town, wo wir erstmal ein richtig leckres Abendessen hatten. Ansonsten gab es dort ne Art Straßenmarkt mit allerlei Krimskrams, größtenteils Fake Taschen, Schuhe, Klamotten und so weiter. Ja und die Loan hat leider auch ein bisschen Geld da gelassen. Handeln muss man können, war leider gar nicht mein Fall. Hab mir Handtaschen geholt, die ich zwar ein wenig runterhandeln konnte, aber an nem andern Stand für günstiger hätte haben können, naja was solls. Wir müssen uns verhandlungssichere Argumente einfallen lassen und gut einüben haben wir uns gesagt, in Vietnam wird uns das auch nützlich sein ;) Danach ging es noch in die Raggae Bar, die zu unserem Hostel gehörte, konnten uns an 20% Nachlass erfreuen. Da war's ganz cool, man konnte draußen oder drin sitzen, es lief gute Musik und unsere Cocktails (alkoholfrei^^) waren ganz lecker.





Am nächsten Morgen gab es dann Kaffee und Toast und Marmelade zum Frühstück. Den Vormittag verbrachten wir wieder in China Town, aßen Burger und holten uns jeder ein schickes Oberteil. Um 12 wurde dann ausgecheckt und das eigentliche KL Programm fing dann erst an! Wir ließen uns zu den Twin-Towers fahren, wo wir etwa 2 Stunden verbrachten. Also die waren ja schon ganz beeindruckend, aber irgendwie hatte ich mehr erwartet. Drum herum gab es halt nix spannendes, die Türme selber sahen aber schon ganz cool aus. Innendrin gabs ne Shopping Mall mit allem was das Herz begehrt, von teuren Bonzen Geschäften bis hin zu stinknormalen Geschäften. Nachdem wir ne kleine Runde da drin gedreht haben ging es dann für ne Fotosession raus haha aber holllllaaa die Waldfee war es heiß, ganz ganz schlimm!!! Aber schöne Fotos haben wir trotzdem machen können :)






Dann standen die Batu Caves auf dem Plan. Das ist da wo diese berühmte riesige goldene Hindi Statue (dachte immer es wär ein Budda) steht und da wo tausende von Treppen in große Höhlen führen. 272 Stufen (Hanh hat gezählt), nach 10 Minuten war man oben, wo man dann ne ganz nette Aussicht auf die Stadt hatte. In den Höhlen selber war es dunkel und feucht, aber riiiiesig. Fledermäuse, Affen und Hühner hat man da viele gesehen, und vereinzelte indische Altare. Also das sollte man schon mal gesehen haben, lohnt sich auf jeden Fall mehr als diese Türme.









Tja, und gegen 16 Uhr haben wa uns auch schon auf dem Weg zum Busbahnhof gemacht und Tickets für jeweils 45 Ringgit gekauft (ca. 12€). Um 23 Uhr sind wir in Singapur angekommen, konnte mir sogar das Taxi ersparen und hab die letzte MRT bekommen.

Mein Fazit zu der ganzen Geschichte: Kuala Lumpur ist schon ne ganz spannende Stadt, abends ist da schön viel los. Es gibt nette und günstige Bars und Cafés, wo man sich gemütlich reinsetzen kann, was ich in Singapur ja ein bisschen vermisse. Essen kann man auch an jeder Ecke gut und günstig, überhaupt ist dort alles gut günstig im Vergleich zu Singapur. Ich bin froh mal dort gewesen zu sein, aber ein Wochenende genügt allemal. Und ich bin froh, dass ich am Ende doch nicht ganz alleine da war :)

So, heute wird noch was für die Uni gemacht, denn morgen geht's auch schon weiter: Bangkok is calling hihihihihihi darauf freu ich mich schon ganz lange!!!!!!!!! :D


Freitag, 5. April 2013

Selamat Datang - Welcome to Tioman

So, damit wir auch alle in die richtige Stimmung kommen, bitte einmal abspielen und laufen lassen (mein all time favorite summer song):


Da wir an Karfreitag frei hatten wollten wir das verlängerte Wochenende nutzen, um mal etwas weiter raus aus Singapur zu kommen. Seit längerem haben wir geplant nach Tioman zu fahren, eine kleine malaiische Insel, die einst zu den 10 schönsten Inseln der Welt gehörte wie ich mir sagen ließ. Und so kam es dann auch: Zu fünft (mein Freund, Rabea, mein Mitbewohner, sein Kumpel und ich) machten wir uns letzten Donnerstag morgens um 6 auf dem Weg zu dem Ort, von wo der Bus losfuhr. Nach zweimaligem Aussteigen an der Grenze zur Passkontrolle und einer kleinen Pause zwischendurch kamen wir nach 4 Stunden an einem Fährhafen in Malaysia an. Von dort aus fuhren wir noch anderthalb Stunden mit der Fähre bis wir dann schließlich ankamen (hin und zurück übrigens für 70 SGD). Tadaaaaaa, welcome to Tioman:


Aber ich muss sagen, dass ich zu dem Zeitpunkt noch nicht so voller Euphorie war. Die Fahrt war lang, wir waren alle fertig mit der Welt, es war super heiß, eine Unterkunft hatten wir auch noch nicht gebucht, da es online nichts mehr zu buchen gab und wir trotzdem auf gut Glück hin wollten und und und... Die Jungs machten sich schließlich alleine auf die Suche und fanden auch zum Glück was: zwei kleine Einzimmer-Häuschen direkt am Wasser für umgerechnet 30eur die Nacht, was man sich dann auch noch zu zweit/dritt teilen konnte >> Schnäppchen odeeer? Schaut euch mal den Blick von unserem Balkon aus an, einfach ein Traum:


Am Freitag ging es nach einem leckeren Frühstück (ich bin hier voll der French Toast Esser geworden) zum Strand. Also erstmal, um sich die Insel besser vorstellen zu können: Tioman ist zwar ein beliebter Urlaubsort, aber kein bisschen touristisch. Wir waren am Ayer Batang Strand, kurz ABC, wo man sich kleine Hüttchen mieten konnte, die von Familien betrieben werden, wo man sehen konnte, wie die Einheimischen lebten, wo es keine Geschäfte oder Straßen gab... alles war sehr authentisch und heimisch, freundlich und friedlich, relaxed und gechillt, wisst ihr was ich meine?? Anfangs dachte ich, oh man hier ist ja gar nichts los wie langweilig, aber im Nachhinein hat mir diese Atmosspähre total gut gefallen. Kaum war ich dann im Wasser, habe ich es einfach nur noch genossen - die Ruhe, das Schwimmen mit einer herrlichen Aussicht... - ein perfekter Ort, um einfach mal abzuschalten und die Seele baumeln zu lassen :) Und ganz ehrlich, noch nie nie nie in meinem Leben habe ich so klares Wasser gesehen. Wirklich! So klar, dass du sogar deinen eigenen Schatten und die der auf dem Wasser liegenden Blätter auf dem Meeresboden sehen konntest!





Am Samstag wurden wir mit einem Speedboat an den Monkey Beach gefahren. Dort soll man, wie der Name schon sagt, Affen zu sehen bekommen. Dieser Strand war sehr klein und leer. Den Strand selber fand ich nicht soooo schön wie der bei uns im Ort, aber dafür das Wasser! Das Wasser sieht nicht überall gleich aus liebe Leute, hier war das Meer irgendwie besonders leuchtend türkisblau! Wie ein Swimmingpool! Als ob das Meer von unten beleuchtet wurde! Schnorchelausrüstung haben wir auch zur Verfügung bekommen, nur leider gab es dort nicht viel zu sehen. Zwei kleine Fische hab ich gesehen. Trotzdem waren Roman und ich stundenlang im Wasser wie die Wasserratten, weil es angenehm kühl und gut auszuhalten war, manchmal sogar ziemlich warm. Affen kamen zwischendurch auch angelaufen, das war ganz witzig, weil sich einer irgendwas, vielleicht was zu Essen, von unseren Strandnachbarn geklaut hat, während diese schwimmen waren. Am späten Nachmittag wurden wir dann wieder vom Speedboat abgeholt und zum ABC Strand zurück gebracht.









So, am Sonntag stand die Jungle Tour auf dem Plan. Hierbei wandert man vom Westen der Insel (wo wir waren) quer durch den Dschungel an den Strand im Osten. Die Tour ist 7km lang und uns wurde versichert, dass man nicht länger als 2,5 Std benötigt...jaaaaa das klang alles sehr spannend und ich wollte dat Ding unbedingt durchziehen, hallooo wann wandert man denn schon durch den Dschungel?! Obwohl es Spinnen, Schlangen und noch mehr eklige Tiere geben sollte hab ichs mir trotzdem zugetraut. Doch leider brauchten wir zum Eingang der Tour schon ne knappe Stunde, in der wir größtenteils in der prallen Sonne rumgelaufen sind und das hat mich schon ziemlich fertig gemacht hat. Dann standen wa auch schon drin, mitten im Dschungel. Ich hatte ihn mir riesiger, regenwaldmäßiger sowie in den ganzen Filmen vorgestellt, doch der hier war einfach wie ein riesiger dichter Wald. Dennoch war die Luftfeuchtigkeit unendlich hoch, ich habe noch nie in meinem Leben so viel geschwitzt!!! Der Anfang war auch gar nicht sooo anstregend. Irgendwann wurde es jedoch sehr steinig und steil, ich muss zugeben ich schwaches Ding bin ziemlich schnell außer Atem geraten. Rabea war die Tage davor krank und war deswegen nicht sehr fit, weswegen auch sie nicht durchhalten konnte. Also kehrten wir Mädels und Roman nach einer halben Stunde zurück, während mein Mitbewohner und sein Kumpel weitergingen. Ich glaube, wenn ich mitgegangen wär hätten wir mindestens 5 Stunden gebraucht hahaha also die Erfahrung war es wert, aber nochmal muss ichs nicht machen, die halbe Stunde hat mir gereicht^^ Wir ließen uns in einem Pickup Truck an den Osten fahren, wo wir uns mit den Jungs treffen wollten. Die Fahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt, da wir auf der Ladefläche saßen und während der Fahrt viel gesehen haben.










Soooo, angekommen am Juara Beach (Osten): WUNDERSCHÖN! Einer der schönsten, die ich in meinem Leben gesehen habe. Türkisblaues Meer, Weißer feiner Sandstrand, sauberes klares Wasser, hammer Aussicht (Dschungel, Berge und so), menschenleer. Ich habe mich kein bisschen rausgelegt, eine Stunde durchgehend im Wasser sind Roman und ich geblieben - herrlich.



Danach wurden wir mit dem Pickup Truck an einen kleinen Wasserfall gefahren. Der war aber nicht so sehenswert, da der miniklein war und außerdem viel Müll rum lag.


Anschließend ließ und der Fahrer an einem Resort raus, in das wir einfach so reinkamen und den Pool benutzen durften. Das Resort hatte zwar auch einen Strand, aber der war total steinig und nicht schön. Außerdem war es ne ganz schöne Abwechslung mal wieder im Pool zu schwimmen :) Dort aßen wir dann auch zu Abend. Für mich gabs Spaghetti Bolognese mhmmm hab ich das vermisst, hat super lecker geschmeckt! Übrigens konnte man außer hier im Resort sonst überall sehr günstig  und lecker malaiisch essen.
Abends wurden wir dann wieder an den ABC Strand gefahren, wo wir uns in eine kleine gemütliche Strandbar setzten und sich die Jungs ein zwei (drei vier fünf :P) Bier gönnten. Rabea und ich legten uns erstmal für ne halbe Stunde in Hängematten und sahen uns den Sonnenuntergang an boaaaaah war das entspannend! Unseren letzten Abend auf Tioman ließen wir dort in aller Gemütlichkeit ausklingen. Als es dunkel wurde holten die Einheimischen ihre Gitarren und Trommeln raus und musizierten erstmal eine Runde, ne richtig schöne Atmosphäre war das.

Jap, am nächsten morgen ging es dann auch schon wieder nach Hause. Einerseits habe ich mich wieder auf Singapur (auf Zuhause:) gefreut, aber andererseits hätt ich auch nix dagegen gehabt, wenn wir noch einen Tag länger geblieben wären. 

Tioman, danke für die schönen Tage, dich werde ich eines Tages mit Sicherheit wiedersehen.

Donnerstag, 21. März 2013

Mal eben kurz nach Indonesien

Letzten Samstag bin ich mit Rabea und drei anderen Mädels mal eben kurz nach Indonesien rüber geschippert. Das war auch alles irgendwie spontan und unorganisiert. Klar wussten wir eine Woche vorher, dass wir nach Bintan (eine indonesische Insel) wollen, aber einen Tag davor so kurz vor Mitternacht waren die Tickets immer noch nicht gebucht, der Rucksack immer noch nicht gepackt und Rabea und ich konnten uns immer noch nicht entscheiden, ob wir da eine Nacht bleiben wollen oder nicht...wir haben Probleme oder? Jedenfalls ging das bis nach Mitternacht so, bis wir feststellten, dass man am Abreisetag keine Tickets mehr für die Fähre online buchen kann. Also beschlossen wir am nächsten Morgen trotzdem auf gut Glück zum Fährhafen zu fahren. 4 bis 5 Stunden geschlafen, um halb 7 aufgestanden, um 7 gings dann los. Und wir hatten Glück! Wir haben gleich Tickets für die Hin- und Rückfahrt (70 SGD) geholt und sogar 20 SGD gespart im Vergleich zur Onlinebuchung. Nach nur einer Stunde Fahrt waren wir auch schon da: Welcome to Pulau Bintan! (eine Stunde Zeitverschiebung, Abfahrt in Singapur um 9 und ebenfalls um 9 Ankunft auf Bintan). Für 10 US$ gab es ein 7-tägiges Visum und einen wunderschönen Stempel in den Reisepass, yay!

Gleich am Ausgang hat uns ein Taxifahrer angesprochen, zu dem wir dann auch ins Auto gestiegen sind. Auf Bintan ist man echt aufs Taxifahren angewiesen, denn laufen kann man nirgendswohin und nach öffentlichen Verkehrmitteln sah es auch nicht aus. Aber Angst so von wegen die hintergehen einen doch braucht man überhaupt nicht zu haben!!! Auch hier waren die Menschen alle super nett und gastfreundlich, unser Taxifahrer eingeschlossen. Der hat uns noch ein bisschen beraten an welchen Strand wir denn gehen sollten uns los gings dann auch schon, unsere 40minütige Fahrt quer durch die Insel. Dadurch konnten wir viel von der Landschaft und das Leben der Einheimischen mitnehmen (ok, ich hab ein paar Minütchen geschlafen). Bintan ist nicht typisch touristisch, also es gibt da keine Stadt wo man an irgendwelchen Souvenirshops vorbeiläuft, es ist sehr ländlich. Den Strand sahen wir dann schon von Weiten hinter den ganzen Palmen blau glitzern.


Schööön oder??? Gekostet hat uns die Fahrt 40 SGD, durch fünf Personen also 8 SGD, und wir sind fast ne Stunde gefahren! Geht klar, ne? Nach einem richtig leckeren Omlett indonesischer Art zum Frühstück ging es dann ab zum Strand. Es handelte sich hierbei um einen Public Beach, der deswegen bei näherem Betrachten nicht mehr sooo schön aussah...da lag nämlich richtig viel Müll rum. Plastiktüten, Glasflaschen und tote Fische. Trotzdem war es schön sich da in die Sonne zu legen und ab und zu ins (warme) Wasser zu gehen. Zu Mittag gab es gebratenen Reis, gebratene Nudeln und bbq Chicken...hört sich simpel an ne, hat aber richtig lecker geschmeckt, anders als man es sonst kennt. Dann kam uns der Taxifahrer abholen (haben wir mit ihm ausgemacht), weil wir an einen anderen Strand wollten. Bereut haben wir es dennoch nicht an dem public Strand gewesen zu sein! Aber der andere Strand, der zu einem Resort gehörte und in den wir uns reingeschlichen haben ohne Eintritt zu zahlen, sah auch viel viel schöner aus :) Eins hatte aber ich nicht verstanden. Beide Strände waren an dem Tag menschenleer! Vielleicht ein zwei Leute und wir, an einem Samstag...naja vielleicht war das nicht so die Strandsaison, hat mich aber auch nicht gestört.



Wir blieben dort bis zum Abend, haben geschlafen, uns gesonnt, waren planschen und haben uns dann den Sonnenuntergang angeguckt. Der war aaaaaatemberaubend (hallo Ozan), eins der schönsten den ich jemals gesehen habe. Seht selber:








Am Ende des Tages hatten wir zwar überall wirklich überall Sand und waren so erstmal 2 Stunden lang unterwegs nach Hause, aber alle glücklich und zufrieden. Bintan ist zwar nicht mit einem typischen Strandurlaub zu vergleichen, aber für ein zwei Tage zum Entspannen lohnt es sich alle Mal. Vielleicht fahren wir ja nochmal hin und erkundigen das nächste mal mehr die Insel, man weiß es nicht :)


(Einige der Fotos hat Rabea geschossen. Die schreibt übrigens auch einen lesenswerten Blog: Rabea in Singapur:)